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Berlin Polo: Maifeld Cup 2010
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AUF DEM BERLINER MAIFELD WIRD
WIEDER SPORT-GESCHICHTE GESCHRIEBEN


Der Polo-Sport ist zurück auf dem Berliner Maifeld! Auf historischem Ge-lände und dem „wohl schönsten Polo-Feld der Welt“ wurde am 28. und 29. August vor 7.500 Zuschauern im Rahmen des Berliner Maifeld Cups, der Deutsche High Goal Meistertitel und des art’otel Cup ausgespielt

32 der besten deutschen und internationalen Polo-Stars aus acht Nationen, über 120 Pferde und 7.500 begeisterte Zuschauer – die Rückkehr des Polo-Sports auf das legendäre Maifeld in Gestalt des Berliner Maifeld Cups und der Deutschen Polo Meisterschaft in der Königsklasse „High Goal“ war ein großartiges und begeistern-des Sport-Fest mitten in Berlin! Das Finalwochenende der Deutschen High Goal Meisterschaft auf dem historischen Maifeld am 28. und 29. August nach einer span-nenden Vorrunde vom 20. bis 22. und am 27. August auf dem Spielgelände des Preussischen Polo & Country Club in Phöben/Werder zeigte Polo auf Weltklasse-Niveau. Die Berliner Zuschauer strömten schlechten Wetterprognosen zum Trotz auf ihr Maifeld im Olympiapark Berlin und wurden mit Sonne und faszinierendem Pferdesport bei freiem Eintritt belohnt.

BSS holt die Deutsche Meisterschaft
Das Team BSS mit dem Hamburger Moritz Haesen (Handicap +1), dem Schweizer Dr. Piero Dillier (0) und den beiden argentinischen Weltstars Lucas Labat (+6) und Pedro Fernandez Llorente (+5) entschieden die offene Deutsche High Goal Meister-schaft sowie den Titel des Berliner Maifeld Cups gegen das Team Engel & Völkers für sich. Der Münsteraner Sebastian Schneberger (+1), der Niederländer Marty van Scherpenzeel (+1) und die beiden Argentinier Martin Podesta (+4) sowie Micky Duggan (+4) vom Team Engel & Völkers waren als Underdogs mit dem niedrigsten Team-Handicap in das Finalwochenende gestartet und mussten sich nach einem bis ins dritte von vier Chukkas (Chukka=Spielabschnitt) völlig offenen Finale mit 9:6½ gegen den Favoriten geschlagen geben. Dabei hatte gerade Micky Duggan so sehr davon geträumt, auf dem Berliner Maifeld als Sieger vom Platz zu gehen. War es doch sein Großvater, der bei den Olympischen Polobewerben 1936 die Goldmedaille für Argentinien holte – und zwar auf dem Berliner Maifeld! „Allein die Tatsache, dass wieder auf dem Maifeld Polo gespielt wird und dass ich dabei sein durfte, er-füllt mich mit großer Freude,“ sagte Duggan. Sieger Lucas Labat, einer der besten Polo-Spieler der Welt, ergänzte: „Berlin ist eine Weltstadt und das Maifeld eines der schönsten Polo-Felder der Welt! Ich bin sehr stolz, dabei gewesen zu sein und noch dazu gewonnen zu haben.“ Der Argentinier freute sich zudem mit seinen siegrei-chen Teamkollegen über den Siegerpreis: Neben dem Sieger-Pokal winkte für jeden BSS-Spieler eine wertvolle Reverso-Uhr der traditionsreichen Uhrenmanufaktur Jae-ger-LeCoultre als Belohnung für den Titel.

Alles Gute kam übrigens zum Finale von oben: Nicht Regen, sondern der Finalball, den Lukas Gädeke mit Fallschirm und einer perfekten Punktlandung auf das Maifeld einflog.
Den dritten Platz belegte das Team art’otel mit den beiden Lokalmatadoren Moritz (+2) und Felix Gädeke (+2) vom Preußischen Polo & Country Club sowie der aktu-ellen Nummer eins in der deutschen Polo-Rangliste Sven Schneider (+3) und Au-gustin Maiquez (+5) aus Argentinien. art’otel hatte sich in einem knallharten Spiel 5:2 gegen Jaeger-LeCoultre mit dem besten Deutschen Handicap-Spieler Thomas Winter (+5), Stephan Louis (0) und Harald Link (0; alle drei Hamburg) sowie dem besten Spieler des Turniers Juan José Brane (+7) aus Argentinien durchsetzen kön-nen.
Sieger der Consolation Round und somit des art’otel Cup wurde das Team Kraut-hahn Berlin, das 6:5 gegen Tom Tailor gewann; Dritter wurde das Team LIP, das TechnoGym mit 8:2½ besiegte.
Die Auszeichnung des „Best Playing Pony“ erhielt das Pferd „Ardilla“ von Reiter Mar-tin Podesta (Team Engel & Völkers) mit einer neuen Pferdedecke des Turnierpart-ners AXA Corporate Solutions.

Polo auf dem Berliner Maifeld   
Während der Olympischen Sommerspiele 1936 fanden erstmals Polo-Wettbewerbe auf dem Berliner Maifeld statt. Gleichzeitig war es das letzte Mal, dass Polo olympi-sche Disziplin war. Zuletzt wurde 2000 auf dem Maifeld Polo gespielt. „Wir hoffen, dass wir mit dem Berliner Maifeld Cup und der Deutschen High Goal Meisterschaft Polo wieder langfristig zurück in die Stadt und auf das Maifeld holen können,“ sagte der Berliner Spieler und Mitveranstalter Moritz Gädeke. „Unser Ziel ist es, den Ber-liner Maifeld Cup als Fixpunkt im Berliner Sport-Kalender zu etablieren!“ Unterstüt-zung dieser wichtigen Deutschen Meisterschaft in der höchsten Spielklasse gab der Präsident des Deutschen Polo Verbandes, Hans Albrecht Freiherr von Maltzahn, verbunden mit der Bitte an den Berliner Senat, dieses großartige Ereignis jährlich zu wiederholen.

2.800 Euro für Therapeutisches Reiten   
Am Finaltag wurden die begehrten Polo-Shirts der besten Spieler des Turniers für einen guten Zweck versteigert. Dabei kamen insgesamt 2.800 Euro zusammen, die dem Reitsportverein am Maifeld e.V. für Therapeutisches Reiten zugute kommen. Der Reitsportverein hatte das Wochenende über speziell für die Kinder kostenloses Ponyreiten angeboten.

Pferdesport hat auf dem Maifeld Tradition. Der Preussische Polo & Country Club Berlin-Brandenburg hat diese nun mit einem ganz besonderen Event fortgeführt.

Alle Ergebnisse des Finaltages der
Deutschen Polo Meisterschaft High Goal & des Berlin Maifeld Cup:

Finale:                                      BSS               vs.     Engel & Völkers    9 : 6½
Spiel um Platz drei:                    art’otel           vs.     Jaeger-LeCoultre   5 : 2
Spiel um den art’otel Cup:           Krauthahn      vs.     Tom Tailor             6 : 5
Spiel um Platz 3 des art’otel Cup: LIP                 vs.     TechnoGym          8 : 2 ½

Finales Ranking:
BSS
Engel & Völkers
art’otel
Jaeger-LeCoultre
Krauthahn
Tom Tailor
LIP
TechnoGym

Weitere Informationen unter www.maifeldpolocup.de

Ausrichter:
Preussischer Polo & Country Club Berlin-Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit der sevendays poloevent GmbH



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